MSR-Metall Sezialrohr GmbH
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Mit Hilfe der Drückwalztechnologie realisieren wir individuelle konstruktive Lösungen
Das Drückwalzen gehört im Bereich der spanlosen Metallumformung von rotationssymmetrischen Hohlkörpern zu den Fertigungsverfahren, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. War dieses hochpräzise Fertigungsverfahren über lange Jahre hinweg der Wehrtechnik vorbehalten, so eröffnet es für die zukunftsorientierte industrielle Anwendung völlig neue Wege. Intelligente Problemlösungen kostengünstig und qualitätsorientiert zu realisieren, erfordert in vielen Fällen eine Abkehr von den gewohnten Fertigungsprozessen und eine Hinwendung zu mehr Präzision und Materialeinsparung.
Breite Erfahrungswerte aus unterschiedlichsten kundenspezifischen Aufgabenstellungen ermöglichen uns, durch die Werkzeuganordnung und eine Vielzahl kontrollierter Verfahrensparameter wesentlich engere Toleranzen einzuhalten als bei anderen spanlosen Herstellverfahren.
Richtwerte für Toleranzen, materialabhängig
Durchmesser : H7
Wanddicke : 0,175 mm
Geradheit : 0,1 mm / m
Rauhigkeit Ra : 0,175 µm
Man spricht von Drückwalzen oder Flow Forming, wenn eine Vorform, die auf einer Drückwalzmaschine zwischen Drückfutter und Reitstock fixiert ist, unter Rotation ausgeformt wird. Die Umformung wird durch radial wirkende Kräfte erzielt, die mit Hilfe sogenannter Walzen eingebracht werden.
Wir stellen hier die drei hauptsächlichen Verfahren vor:
Drücken
Das Rohteil wird gegen den rotierenden Dorn gespannt, der die Kontur des fertigen Werkstücks aufweist und mittels einer oder mehrerer Rollen stufenweise auf die Endkontur verformt.
Durchmesser max. : 1800 mm
Wanddicke max. : 15 mm (für Stahl)
Länge max. : 2000 mm
Drückwalzen
Beim Drückwalzen, man spricht auch vom zylindrischen Drückwalzen, wird das Material über den gesamten Wanddickenquerschnitt zwischen dem Dorn und den Drückrollen unter Druckspannung zum Fließen gebracht.
Durchmesser : 20 - 650 mm
Wandstärke min. : 0,10 mm
Länge max. : 4000 mm
Ausgangsdicke max. : 25 mm (Stahl)
: 30 mm (Aluminium)
Projizieren
Beim Projizieren werden kegelige Formen (deshalb spricht man auch von Kegel-Drückwalzen) direkt auf das Werkstück projiziert. Diese Herstellungsart eignet sich insbesondere für Trichter die nahtlos gefertigt werden oder aber auch für Konen, die Einsatz im wehrtechnischen Bereich finden.
Durchmesser : 0-1800 mm
Wanddicke max. : 20 mm (Stahl)
Länge : 600 mm
Werkstoffe
Liste der einsetzbaren Werkstoffe
Film zur Technologie
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